Was nützen Scheine ohne Steine?
Datum: 20. April 2026

Warum dieser Film auch Dein Bauprojekt betrifft

Du planst einen Hausbau, eine Hofzufahrt oder eine größere Erdarbeit in der Region Passau? Dann hast Du vielleicht schon gemerkt: Baustoffe wie Kies, Sand und Schotter sind nicht unbegrenzt verfügbar – und die Preise steigen. Ein neuer Film zeigt jetzt auf beeindruckende Weise, warum das so ist. Und warum es uns alle angeht.

Worum geht es in dem Film?

Der Bundesverband Mineralische Rohstoffe (MIRO) hat den Kampagnenfilm „Was nützen Scheine ohne Steine?“ produziert. Am 15. April 2026 feierte er in Stuttgart Kinopremiere. Regisseur Søren Eiko Mielke bringt darin ein Thema auf die Leinwand, das politisch viel diskutiert wird – aber im Alltag oft abstrakt bleibt: Wie bremst Bürokratie die Versorgung mit Baurohstoffen aus?

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Mehr Informationen

Der Film zeigt konkret, was passiert, wenn Genehmigungsverfahren für Kiesgruben und Steinbrüche zehn Jahre und länger dauern. Politische Entscheider, Branchenexperten und Praktiker kommen zu Wort – offen und ohne Beschönigung. Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer brachte es bei der Premiere auf den Punkt: Der Film arbeite die Kernthemen der deutschen Bürokratie brillant heraus.

👉 Kurzversion auf YouTube ansehen (ca. 10 Min.) 👉 Dokumentation in voller Länge ansehen

Was hat das mit Deiner Baustelle in Niederbayern zu tun?

Mehr als Du vielleicht denkst. Kies, Sand und Schotter sind die Grundlage für fast jedes Bauprojekt – vom Fundament über den Frostschutz bis zum Pflasterunterbau. In Bayern werden diese Rohstoffe regional abgebaut und verarbeitet. Das hält die Transportwege kurz, die CO₂-Belastung niedrig und die Preise im Rahmen.

Wenn aber Genehmigungen für den Abbau jahrelang blockiert werden, hat das Folgen: Materialien werden knapper, Lieferwege länger und Baukosten höher. Im schlimmsten Fall muss Kies über weite Strecken herantransportiert werden – ökologisch und ökonomisch eine schlechte Lösung.

Für Bauherren im Raum Passau, im Rottal oder im Bayerischen Wald bedeutet das: Die regionale Rohstoffgewinnung ist kein abstraktes Branchenthema, sondern direkt relevant für Dein Budget und Deinen Bauzeitplan.

Regionale Rohstoffe sichern – warum das zählt

Das Kieswerk Rauscheröd in Ortenburg gewinnt und verarbeitet seit Jahrzehnten Sand und Kies direkt vor Ort. Von gewaschenem Betonkies über Frostschutzmaterial bis hin zu gebrochenen Splitten – die Bandbreite deckt praktisch jeden Bedarf im Hoch- und Tiefbau ab.

Kurze Wege vom Werk zur Baustelle bedeuten für Dich: schnellere Lieferung, geringere Frachtkosten und die Sicherheit, dass Dein Material verfügbar ist, wenn Du es brauchst. Damit das auch in Zukunft so bleibt, braucht es politische Rahmenbedingungen, die regionale Rohstoffgewinnung ermöglichen statt ausbremsen.

Film anschauen, Bewusstsein schaffen

„Was nützen Scheine ohne Steine?“ ist kein trockener Lehrfilm, sondern unterhaltsam und pointiert gemacht. Wer in der Region baut, plant oder investiert, sollte reinschauen – um zu verstehen, warum regionale Baustoffe keine Selbstverständlichkeit sind.


FAQ

Was zeigt der Film „Was nützen Scheine ohne Steine?“? Der Film des Bundesverbands MIRO zeigt, wie langwierige Genehmigungsverfahren die heimische Rohstoffversorgung gefährden – und welche Folgen das für Baukosten, Umwelt und Infrastruktur hat.

Wo kann ich den Film ansehen? Der Film ist kostenlos auf YouTube verfügbar – als Kurzversion (ca. 10 Min.) und als Dokumentation in voller Länge.

Warum betrifft mich das als Bauherr im Raum Passau? Kies, Sand und Schotter sind die Basis fast jedes Bauprojekts. Wenn regionale Rohstoffgewinnung durch Bürokratie erschwert wird, steigen Transportwege und Baukosten – auch bei Dir.

Welche Materialien liefert das Kieswerk Rauscheröd? Von gewaschenen Kiesen und Sanden über Betonkies und Frostschutzmaterial bis hin zu Splitten und Brechsand – das Sortiment umfasst eigenproduzierte und gehandelte Baustoffe für nahezu jeden Einsatz im Hoch- und Tiefbau.

Wer hat den Film finanziert? Der Film wurde vom MIRO gemeinsam mit den Initiativen KiWi (Kieswirtschaft im Dialog) und zukunft niederrhein finanziert.


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